Ihr nächster Schritt nach der Diagnose
Das Knie fühlt sich instabil an, Bewegungen sind vorsichtig, im Kopf kreisen die gleichen Fragen:
Wann sollte ich operieren lassen? Wie schnell geht das? Und vor allem, wem kann ich mich anvertrauen?
Gerade beim Kreuzband ist es wichtig, nicht zu lange zu warten und die nächsten Schritte klar zu planen. Gleichzeitig ist entscheidend, dass Sie sich für einen Operateur entscheiden, der auf diese Eingriffe spezialisiert ist und regelmäßig damit arbeitet. Denn es geht nicht nur darum, das Band zu ersetzen. Es geht darum, dass Ihr Knie wieder stabil wird und Sie sicher in Bewegung und Alltag zurückfinden.
Wir unterstützen Sie dabei, diesen Weg strukturiert und ohne unnötige Verzögerung zu gehen.
Für wen ist dieses Angebot gedacht?
Diese Seite richtet sich gezielt an Sie, wenn:
- Ihr Kreuzbandriss bereits ärztlich gesichert diagnostiziert wurde
- Ihnen MRT, Röntgen oder ärztliche Befunde vorliegen
- Sie aktiv einen Kreuzbandriss-OP-Termin in München suchen
Wie läuft eine Kreuzbandriss-OP medizinisch ab?
Bei einer Kreuzbandoperation wird das gerissene vordere Kreuzband in der Regel durch ein körpereigenes Sehnentransplantat ersetzt. Häufig kommen dafür Anteile der Hamstringsehnen oder der Quadrizepssehne zum Einsatz. Das Transplantat wird so aufbereitet, dass es die Funktion des ursprünglichen Bandes übernehmen kann.
Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv arthroskopisch über kleine Zugänge. Dabei wird das Transplantat anatomisch korrekt im Kniegelenk positioniert und über Bohrkanäle im Oberschenkelknochen und Schienbein stabil fixiert. Ziel ist eine möglichst exakte Wiederherstellung der natürlichen Gelenkmechanik.
In ausgewählten Fällen kann anstelle eines Ersatzes auch eine operative Naht des vorderen Kreuzbandes erfolgen. Voraussetzung ist, dass die Verletzung frühzeitig erkannt wird und die Bandstruktur noch ausreichend erhalten ist. Dabei wird das gerissene Band arthroskopisch refixiert und stabil am Knochen verankert, gegebenenfalls ergänzt durch eine zusätzliche interne Stabilisierung.
Die Wahl der Technik und des Verfahrens erfolgt individuell in Abhängigkeit von Aktivitätsniveau, Verletzungsmuster, Zeitpunkt nach der Verletzung und möglichen Begleitverletzungen.
Die Kreuzbandchirurgie ist ein etabliertes und sicheres Verfahren. Dennoch können, wie bei jedem operativen Eingriff, Komplikationen auftreten, etwa Infektionen, Bewegungseinschränkungen oder in seltenen Fällen eine erneute Instabilität. Eine sorgfältige Durchführung der Operation und eine konsequente Nachbehandlung sind daher entscheidend für ein optimales Ergebnis.
Häufig gestellte Fragen zur Kreuzband-OP in unserer Praxis in München
Wie kann ich einen Termin für eine Kreuzband OP in München vereinbaren?
Am einfachsten über Doctolib. Alternativ können Sie uns telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Wichtig ist der Hinweis, dass Ihr Kreuzbandriss bereits gesichert diagnostiziert wurde.
Was passiert bei einem Kreuzbandriss?
Bei einem Kreuzbandriss, meist des vorderen Kreuzbandes im Knie (abk. VKB | engl. ACL - anterior cruciate ligament) kommt es durch eine plötzliche Drehbewegung zu einer Überlastung des Bandes. Typisch ist eine Kombination aus leichter Beugung, Drehung des Unterschenkels und einer ungünstigen Knieposition. Dabei kann das Band reißen, oft ohne direkte Krafteinwirkung von außen, zum Beispiel beim abrupten Richtungswechsel im Sport.
In dem Moment verliert das Knie kurzfristig seine Stabilität. Es kann zu einem „Wegknicken“ oder einem kurzen Herausspringen des Gelenks kommen. Häufig berichten Betroffene auch von einem spürbaren „Knacken“.
Neben dem Kreuzband selbst können auch andere Strukturen betroffen sein. Dazu gehören insbesondere Meniskus, Gelenkkapsel und Seitenbänder. Diese arbeiten eng zusammen und sorgen normalerweise für die Stabilität des Kniegelenks.
Nach einem Kreuzbandriss ist es daher wichtig, das gesamte Knie sorgfältig zu untersuchen und alle möglichen Begleitverletzungen zu berücksichtigen. Nur so kann die passende Behandlung, ob konservativ oder operativ, individuell geplant werden.
Wann ist eine Kreuzbandriss-OP überhaupt notwendig?
Eine Operation ist sinnvoll, wenn Instabilität im Knie besteht, Sie sportlich aktiv sind oder Folgeschäden vermieden werden sollen. Die Entscheidung wird individuell im persönlichen Gespräch mit unserem Kreuzbandriss-Spezialisten in München getroffen.
Was passiert bei einer Kreuzband-OP?
Bei einer Kreuzband-Operation wird das gerissene Band in der Regel durch ein körpereigenes Sehnentransplantat ersetzt. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv über kleine Schnitte mithilfe einer Kamera, einer sogenannten Arthroskopie.
Das neue Band wird im Kniegelenk präzise positioniert und fixiert, sodass die Stabilität wiederhergestellt werden kann.
Ziel ist es, das Knie wieder belastbar zu machen und langfristige Instabilität zu vermeiden.
Wie lange dauert eine Kreuzbandriss-OP?
Die Operation ist ein standardisierter Eingriff und dauert meist etwa 60 bis 90 Minuten.
Was passiert nach der Kreuzbandriss-OP?
Nach der Operation bleiben Sie in der Regel eine Nacht in der Klinik. Anschließend beginnt die strukturierte Nachbehandlung mit Physiotherapie und regelmäßigen Kontrollen.
Wann kann ich nach einer Kreuzband-OP wieder Sport machen?
Die Rückkehr zum Sport erfolgt schrittweise und ist individuell sehr unterschiedlich. Leichte Aktivitäten wie Radfahren sind oft schon nach wenigen Wochen möglich.
Bis zu intensiven Belastungen, schnellen Richtungswechseln oder Kontaktsport kann es jedoch mehrere Monate dauern, in vielen Fällen bis zu einem Jahr.
Entscheidend ist, dass Ihr Knie sowohl körperlich als auch funktionell ausreichend stabil ist. Deshalb wird der Fortschritt eng begleitet und abgestimmt, zum Beispiel durch Physiotherapie und gezielte Belastungstests.






