Wann ist eine Hüftprothese wirklich notwendig?
Die häufigste Ursache für einen Hüftgelenkersatz ist die Coxarthrose. Betroffene leiden häufig unter Belastungs- und Ruheschmerzen, Bewegungseinschränkungen und einer deutlich reduzierten Lebensqualität. Erst wenn konservative Therapien keine ausreichende Besserung mehr bringen, sollte eine Hüftendoprothese (Hüft-TEP) in Betracht gezogen werden.
Häufige Fragen zur Hüftprothesen-OP in München
Wo wird die Hüftendoprothese operiert?
Hüft-TEP und Hüft-TEP-Wechsel werden in der Sana Klinik München durchgeführt.
Wie kann ich mich auf die Operation vorbereiten?
Wichtige Voraussetzungen für eine Hüftprothesen-OP bei uns in München sind:
- Ausschöpfung konservativer Therapien
- Umfassende präoperative Untersuchung
- BMI möglichst unter 40
- Gut eingestellter Blutzucker: HbA1c (Langzeitblutzuckerwert) zwingend unter 8 %, idealerweise unter 7,5%. Ist er höher, steigt das Risiko für Wundheilungsstörungen und Infektionen
Was passiert nach der OP?
Die Mobilisation erfolgt meist bereits am Operationstag. In den meisten Fällen ist eine sofortige Vollbelastung möglich. Anschließend erfolgt eine ambulante oder stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB).
Wie lange dauert eine Hüftprothesen-Operation?
Die Operationsdauer beträgt meist etwa 45 bis 60 Minuten.
Habe ich nach einer Hüftendoprothesen-OP Schmerzen?
In den ersten Tagen nach der Operation treten Wundschmerzen auf. Diese sind gut behandelbar. Die meisten Patienten berichten nach der Heilungsphase über eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.
Wann kann ich nach einer Hüftendoprothesen-OP wieder arbeiten?
Der berufliche Wiedereinstieg ist bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten häufig nach 4 bis 6 Wochen möglich. Schwere körperliche Arbeit sollte erst nach etwa 3 Monaten wieder aufgenommen werden.
Was darf ich nach einer Hüftendoprothesen-OP nicht mehr machen?
Nach abgeschlossener Heilungsphase, in der Regel etwa drei Monate nach der Operation, bestehen meist keine nennenswerten Einschränkungen im Alltag oder bei sportlichen Aktivitäten. Häufig können Patienten sogar wieder Sportarten ausüben, die zuvor aufgrund der Beschwerden oder Schmerzen nicht mehr möglich waren.
Wieviel wiegt eine Hüftprothese?
Das Gewicht einer Hüftprothese beträgt insgesamt je nach Implantatgröße etwa 300 bis 500 Gramm.
Aus welchem Material besteht eine Hüftprothese?
Moderne Hüftprothesen bestehen überwiegend aus Titanlegierungen. Als Gleitpaarung werden häufig Keramik und hochvernetztes Polyethylen verwendet. Für Patientinnen und Patienten
bedeutet dies in der Regel eine langlebige, gut verträgliche Versorgung mit geringer Abnutzung und guten Voraussetzungen für eine langfristige Beweglichkeit im Alltag. Folgende Modelle kommen zum Einsatz: Zimmer Allofit, G7 oder Avantage-Pfanne, Kurzer Standard-Schaft Avenir complete oder Avenir-Geradschaft zementiert, Keramik mit hochvernetztem Polyethylen-Inlay als Gleitpaarung.
Wie lange hält eine Hüftendoprothese?
Aktuelle Hüftendoprothesen erreichen in vielen Fällen eine Haltbarkeit von deutlich über 20 Jahren oder länger.
Wie lange dauert die Heilung?
Die meisten Patienten sind nach 6 bis 12 Wochen wieder gut mobil. Die vollständige Anpassung an das neue Gelenk erfolgt häufig innerhalb von 3 bis 6 Monaten.





