Diagnostik

In unserer Praxisklinik werden modernste Diagnostikverfahren zum Einsatz gebracht.

Nachfolgend können Sie sich im Einzelnen informieren:

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist in der Orthopädie ein unersetzliches Diagnostikum und in der Abklärung von Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden absolut etabliert. Die Magnetresonanztomographie hat keine Strahlenbelastung und ist dem konventionellen Röntgenbild in vielen Fragestellungen überlegen. Die zu untersuchende Körperregion wird bei der Kernspintomographie in einer Spule gelagert, durch das angelegte Magnetfeld werden durch einen hochleistungsfähigen Computer Bilder erzeugt, da jede körperliche Zelle ein unterschiedliches Magnetfeld aufweist. Ohne den Patienten oder das zu untersuchende Körperteil neu zu lagern können hier Bilder rekonstruiert werden, die zu einer exakten diagnostischen Abklärung führen, von der weitere wichtige therapeutische Schritte abgeleitet werden können. Sämtliche Weichteilstrukturen wie Bänder, Sehnen, Muskeln, Bandscheiben, Meniskus etc. können hier in einer hervorragenden Weise dargestellt werden. Zur Vervollständigung der Diagnostik ist neben der MRT-Untersuchung auch die Durchführung einer digitalen Volumentomographie (DVT) angezeigt, welche wir in der eigenen Rubrik aufzeigen.

Der Ultraschall ist ein seit vielen Jahren bewährtes Verfahren in der orthopädischen Diagnostik. Es lassen sich die weichteiligen Anteile der Schulter ( Rotatorenmanschette, Schleimbeutel, Bänder ) durch den Ultraschall so gut darstellen, dass Risse und andere geringfügige Veränderungen an den Sehnen frühzeitig erkannt werden können. Wir verfügen in unserer Praxisklinik über hochmoderne Farbdoppler-Ultraschallsysteme, wodurch wir in farbcodierter Darstellung hervorragende Bildergebnisse erzielen können. 

Seit über einem Jahrzehnt gehöhrt die Sonographie ( Ultraschall ) der Säuglingshüfte zum Pflichtprogramm im Rahmen der kindlichen Vorsorgeuntersuchungen.  Es lassen sich dadurch kindliche Hüfterkrankungen frühzeitig erkennen, wonach unter Umständen notwendige Maßnahmen/Therapieansätze in die Wege zu leiten sind.

Das klassische Röntgenbild ist aus der orthopädischen Praxis trotz modernster neuerer diagnostischer Verfahren (siehe DVT sowie MRT) immer noch nicht wegzudenken. Durch eine Röntgenaufnahme können nicht nur Brüche (Frakturen) der Knochen schnell und einfach dargestellt werden, sondern auch abnutzungsbedingte Veränderungen der Gelenke unkompliziert zur Darstellung gelangen. In unserer Praxis wird das heute modernste Röntgengerät der Firma Philips verwendet, die Strahlenbelastung ist entgegen weit verbreiteter Darstellung durch die Medien als gering einzustufen. Als Alternative hierzu bieten wir die digitale Volumentomographie (DVT) an, welche die neueste Technologie ist und eine noch geringere Strahlenbelastung als das herkömmliche Röntgensystem aufweist. 

Was ist eine digitale Volumentomographie (DVT)?

Bei der DVT handelt es sich um eine digitale Aufnahmetechnik, bei der ein dreidimensionales konisches Strahlenbündel und ein Flächendetektor verwendet werden.  Auf einer zirkulären Bahn wird eine große Anzahl von Projektionsaufnahmen erzeugt, aus welchen unmittelbar ein 3D-Volumen des zu untersuchenden Körperteils berechnet wird.

Von einer DVT-Aufnahme profitieren in erster Linie unsere Patienten. Durch eine Strahlenreduktion von mindestens 50 % gegenüber einem CT ist dies die schonendste Art der Bildgebung. Die unmittelbare Verfügbarkeit der Aufnahme gestattet höchste Planungssicherheit. Mit dieser ultrahochauflösenden Darstellung von Hartgewebsstrukturen, nach nur wenigen Sekunden Aufnahmezeit, gewinnen wir eine Diagnostiklösung auf dem neuesten Stand der Technik.

Mit dem DVT-Gerät erreichen wir eine mindestens 4-fach höhere Bildauflösung gegenüber standardisierten CT-Geräten.

Ergänzen wir die Abbildung von Weichgewebsstrukturen durch eine Magnetresonanztomographie (MRT), so liefern diese Technologien einen vollständige und zeitgemäße Lösung für Arzt und Patienten.

Nachfolgend sehen Sie unser DVT-Gerät sowie gefertigte Aufnahmebilder eines Kniegelenkes:

Das Pedoscan-System ist ein hoch entwickeltes Messverfahren zur Erfassung von Druckkräften am Fuß. Dies stellt eine entscheidende Grundlage für eine hochwertige individuelle Fuß- und Einlagenversorgung dar und eignet sich auch zur Planung und Kontrolle von operativen Verfahren. Erfasst werden können statische Fußdruckmessung im Stehen, Gleichgewichts- und Koordinationsprüfung sowie die dynamische Messung zur Erfassung der Druckverteilung im Gehen. Ein klinischer Einsatz ergibt sich bei Fußfehlstellung und Fußkorrekturen, Einlagenversorgung, Dysbalance im Gangbild, Haltungsanalysen.

Als Knochendichtemessung - auch Osteodensitometrie - werden medizinisch technische Verfahren bezeichnet, die zur Bestimmung der Knochendichte bzw. des Mineralsalzgehaltes des Knochens dienen.

Menschen, insbesondere hier Frauen mit vermindertem Kalksalzgehalt, tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Betroffen sind vornehmlich Frauen in der post-Meno-Pause, aber auch Männer über 50 Jahre. Raucher, Alkoholiker und Menschen mit Mangelernährung bzw. Vitamin-Mangel oder auch chronischen Erkrankungen sind ebenfalls besonders gefährdet. Auch eine langzeitige Kortison-Einnahme führt in häufigen Fällen zu einer Minderung des Mineralsalzgehaltes, also einer Osteoporose bzw. Osteopenie, der Vorstufe der Osteoporose.

Zur Diagnostik und damit zur Bestimmung des momentanen Mineralsalzgehaltes sowie damit des Frakturrisikos kommt die sog. Osteodensitometrie bzw. Knochendichtemessung zur Anwendung. Sie ist insbesondere bei Frauen nach dem 50. Lebensjahr ein wichtiges diagnostisches Mittel, um frühzeitig medikamentös etwas dagegen tun zu können.

In unserer Praxis wird das Weltstandard-Verfahren der Dual-Röntgen-Absorptiometrie (Dexa-Verfahren) angewandt. Hier wird sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch regelhaft am Hüftgelenk die Knochendichte gemessen. Abhängig von dem ermittelten Wert kommt neben einem gezielten Krafttraining auch medikamentöse Therapie zum Tragen.